Die Pomodoro Technik ist eine Methode für dein Selbstmanagement. Es gibt verschiedenste Beispiele wo dir diese Methode helfen kann. Ein Beispiel wäre, dass du mit einem bestimmten Task nicht startest sondern stattdessen prokrastinierst. Bevor du du verstehen kannst, wozu du diese Methode einsetzen kannst, musst du wissen wie sie funktioniert.

Im Grunde besteht die Pomodoro Technik aus vier Schritte.

  1. Wähle eine Aufgabe, die du abarbeiten willst.
  2. Stelle dir einen Timer auf 25 Minuten.
  3. Arbeite fokussiert an der gewählten Aufgabe bis der Timer abgelaufen ist. Keine Störung ist erlaubt!
  4. Mache eine Pause von 5 Minuten.
  5. (Bonus) Nach 4 dieser Zyklen, die auch Pomodoros genannt werden, mache eine längere Pause von 20-30 Minuten.
Die 4 Schritte der Pomodoro Technik.

Wie kannst du die Pause ideal nutzen?

Da gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Prinzipiell kannst du dir selbst aussuchen, was du in den Pausen machen willst. Wichtig ist nur, dass du im nächsten Pomodoro wieder fokussiert arbeiten kannst. Du kannst hier gerne etwas nicht arbeitsrelevantes machen, das dich entspannt.

Idealerweise enthält diese Pause aber immer diese drei Komponenten:

  • Flüssigkeit
  • frische Luft
  • Bewegung

Unser Gehirn muss gut hydriert sein, damit es gut funktionieren kann. Du kannst deine Pause also ideal dafür nutzen um einmal ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee zu trinken. Softdrinks oder Alkohol sind nicht empfehlenswert, da sie dein Leistungsvermögen langfristig senken.

Du solltest frische Luft schnappen oder zumindest tief durchatmen, damit du wieder gut mit Sauerstoff versorgt bist. Auch das ist essentiell, damit unser Gehirn gut funktionieren kann.

Wenn du dich dann noch etwas bewegst, hast du bereits vieles richtig gemacht, um fokussiert weiter arbeiten zu können. Du solltest natürlich darauf achten, dass die Art der Bewegung in dein Arbeitsumfeld passt.

Wenn möglich kannst du gerne ein paar Jumping Jacks, Kniebeugen oder Liegestütz machen. Es ist aber auch völlig ok, wenn du aufstehst, dich streckst und dir auf dem Weg in die Küche, wo du dir frisches Wasser holst. Oder du machst einen kurzen Spaziergang an die frische Luft.

Wie planst du deinen Tag mit der Pomodoro Technik?

Wenn du deinen Tag planst und die Pomodoro Technik anwenden willst, musst du deine Tasks

  1. aufschreiben
  2. den Aufwand schätzen
  3. am Ende des Tages ein kurze Retrospektive einplanen (das ist allerdings optional)

Natürlich musst du wissen, was du zu erledigen hast, wenn du deinen Tag planst. Die Aufwandsschätzung hilft dir dabei herauszufinden, wieviele dieser Tasks du unterbringst. Die optionale Retrospektive am Ende des Tages hilft dir zu analysieren, was gut und was schlecht gelaufen ist. Zusätzlich hilft es dir dabei deine zukünftigen Aufwandsschätzungen zu verbessern. Gerade deswegen ist diese Retrospektive empfehlenswert.

Wo genau hilft dir die Pomodoro Technik?

Prinzipiell kannst du diese Technik überall einsetzen wo du willst. Vor allem wenn du einen Task vor dir hast, auf den du überhaupt keine Lust hast, kann sie dir helfen einfach zu starten. Anstatt zu prokrastinieren stellst du einen Timer auf 25 Minuten und arbeitest an dieser unliebsamen Aufgabe.

Du kannst sie aber auch verwenden um wirklich fokussiert an einem To Do zu arbeiten. Schalte dein Handy auf Flugmodus und melde ich vom Rest deiner Umwelt für 25 Minuten ab. Du wirst erstaunt sein, wieviel du in so kurzer Zeit schaffen kannst, wenn du wirklich fokussiert arbeiten kannst.

Kategorien: Produktivität

Markus Vieghofer

Markus ist Produkt Manager, Familienmensch, Sportbegeisterter, Genießer und vor allem Experte für Produktivität. Seit Jahren beschäftigt er sich mit den Themen effektives und effizientes Arbeiten und weiß wie man stressfrei richtig viel erledigt bekommt. Er setzt dabei auf lang erprobte Methoden und das richtigen Mindset. Außerdem interessiert er sich dafür warum Methoden funktionieren und welche Psychologie hinter den vorgestellten Methoden steckt.